(djd). Das Wissen aus einer Erstausbildung oder einem Erststudium veraltet immer schneller, lebenslanges Lernen und berufliche Weiterbildung sind mittlerweile unverzichtbar geworden. Mit aktuellem Know-how und Zusatzqualifikationen ist man nicht nur viel besser vor einem Jobverlust gefeit – man verschafft sich dadurch auch ganz andere Karriere- und Gehaltsmöglichkeiten. Gewünscht sind dabei vor allem Qualifizierungen mit einem hohen Praxisbezug. In diesem Zusammenhang steigt insbesondere die Nachfrage nach Fernstudienangeboten. Der Vorteil ist, dass man beim berufsbegleitenden Studieren weder den Arbeitsplatz noch das geregelte Einkommen aufgeben muss. Der besondere Clou: Man muss nicht gleich ein komplettes Masterstudium in Angriff nehmen, sondern kann sich beispielsweise mit bestimmten Modulen einer Hochschule gezielt und sehr flexibel weiterbilden.

Fernstudium: Gezielt lernen mit Auskopplungen aus dem Masterbereich

An der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) etwa werden inzwischen auch Modulauskopplungen aus dem Masterbereich als eigenständiges Zertifikatsstudium angeboten. Interessierte können sich über die Module passgenaue Qualifikationen für bestimmte Anforderungen im Berufsleben aneignen – etwa für den Auf- und Umstieg beziehungsweise für einen Stellenwechsel. Über die Module kann man aber vor allem auch ausprobieren, ob man noch den “Biss” für ein komplettes Masterstudium hat, im positiven Fall sind die Modulauskopplungen dann der ideale Einstieg in das Masterstudium. Alle Informationen zu den insgesamt mehr als 60 Weiterbildungsmodulen in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Technik, Wirtschaft sowie Recht gibt es unter www.hfh-fernstudium.de.

Erfolgreich absolvierte Module werden angerechnet

Mit den 15 Weiterbildungsmodulen aus dem Masterstudiengang BWL kann man sein Wissen beispielsweise in den Schwerpunkten Controlling und Human-Resources-Management praxisnah vertiefen. Wer bereits ein wirtschaftswissenschaftlich ausgerichtetes Erststudium erfolgreich abgeschlossen hat, kann diese Module außerhalb des Masterstudiengangs BWL einzeln belegen und sich so gezielt und den eigenen Schwerpunkten entsprechend weiterbilden. Erfolgreich absolvierte Module, die mit einer Prüfung abgeschlossen werden, können bei einer späteren Aufnahme des Masterstudiengangs BWL angerechnet werden – die entsprechenden Module müssen im Rahmen des Studiums also nicht erneut belegt werden. Neben Mastermodulen aus dem Bereich BWL stehen beispielsweise auch Weiterbildungsmöglichkeiten im Feld Wirtschaftsrecht zur Verfügung.